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Competence Centrum Behindertenhilfe

Unfallversicherung

Während die gesetzliche Unfallversicherung auf den Bereich der Arbeitsunfälle beschränkt ist, bietet die private Unfallversicherung in der Regel rund um die Uhr und weltweit Versicherungsschutz gegen finanziellen Mehrbedarf infolge von Gesundheitsschädigungen durch einen Unfall. Über eine private Unfallversicherung können beispielsweise Leistungen für Dauerfolgen (Invalidität), Unfalltod und Krankenhaustagegeld vereinbart werden. 

Nach den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen sind Personen, die dauernd pflegebedürftig sind, sowie Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung nicht versicherbar. Danach ist pflegebedürftig, wer für die Verrichtung des täglichen Lebens überwiegend fremder Hilfe bedarf. Das heißt, dass für die Versicherung dieses Personenkreises der allgemeine Bedingungstext so verändert werden muss, dass auch Menschen mit Behinderung entsprechender Versicherungsschutz geboten wird. Weiterhin ist zu beachten, dass bei den Leistungen eine „Vorinvalidität“ gemäß Bedingungen berücksichtigt werden muss. Im konkreten Einzelfall kann das eine Kürzung der Versicherungsleistung bedeuten. 

Folgende Vereinbarungen sollten im Einzelfall getroffen werden:

  • versicherbar sind Personen von vollendeter Geburt bis zum Tode
  • versicherungsfähig sind auch dauernd pflegebedürftige Personen sowie Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung
  • ursächliche Folgen des Grundleidens und Komplikationen von Unfallfolgen durch das Grundleiden sind ebenso mitversichert wie Unfälle als ursächliche Folge einer geistigen Behinderung, sofern diese nicht auf Trunkenheit beruht

Unser Deckungsvorschlag sieht vor, dass Menschen mit Behinderung einschließlich aller auf die Behinderung zurückzuführenden Unfälle versicherbar sind, da bei Abschluss des Versicherungsvertrages auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet wird. 

 

 

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