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Competence Centrum Behindertenhilfe

Krankenfahrstuhlversicherung/Rollstuhlversicherung

Für maschinell angetriebene Rollstühle gilt die Pflicht zum Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung, sofern sie bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h überschreiten. Hierfür ist jeweils zum 1. März eines Jahres eine Versicherung für ein „Kraftfahrzeug mit Versicherungskennzeichen“ abzuschließen. Eine amtliche Zulassung ist nicht erforderlich. Nicht motorbetriebene Rollstühle sollten Haftpflichtversicherungsschutz durch die Privathaftpflichtversicherung des Betroffenen selbst, der Eltern oder im Rahmen einer Gruppen-Privathaftpflichtversicherung eines Wohnheims oder eines sonstigen Trägers haben.

Zu entscheiden ist noch die Frage, wie der Rollstuhl selbst gegen Schäden versichert werden soll. Die Rollstuhlversicherung (spezielle Kaskoversicherung) umfasst die Beschädigung, Zerstörung und den Verlust u. a. durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub, Unterschlagung, Verwechslung und unbefugte Benutzung des Rollstuhls.

Als Versicherungswert gilt der Neuwert, also der Betrag, der erforderlich ist, um den Rollstuhl (am Tage des Schadens) neu zu beschaffen. Bei jedem Abstellen des Rollstuhls muss die verkehrsübliche Sorgfalt walten. Der abgestellte Rollstuhl muss zumindest durch ein gutes Schloss, eine Kette mit Schloss oder ein Kabel mit Schloss gesichert werden. Nach der Benutzung ist der Rollstuhl, insbesondere während der Nachtzeit, in einem verschlossenen Raum unterzubringen.

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